Zum Inhalt springen
Fragen

Häufige Fragen

Wie die Prüfung funktioniert, was mit Ihren Daten passiert, und was das Abonnement leistet.

Wie funktioniert die Prüfung?

Wir gleichen Ihre E-Mail-Adresse mit Datenbeständen aus bekannt gewordenen Datenlecks ab. Das sind Einbrüche bei Onlinediensten, bei denen Kundendaten abgeflossen und anschliessend öffentlich geworden sind.

Das Ergebnis ist eine Einstufung von 0 bis 2: keine Funde, Funde ohne betroffene Passwörter, oder Funde, bei denen Passwörter zu den abgeflossenen Daten gehörten. Massgebend ist immer der höchste Wert über alle Funde, nicht der des jüngsten.

Was passiert mit meiner E-Mail-Adresse?

Sie wird für den Abgleich verwendet und danach nicht als Anfrage einer Person gespeichert. Es entsteht kein Konto, kein Profil und kein Protokolleintrag, der die Prüfung Ihnen zuordnet.

Das Ergebnis liegt einige Stunden in einem Zwischenspeicher, damit dieselbe Adresse nicht bei jedem Aufruf erneut abgefragt wird. Der Schlüssel dazu ist ein gesalzener Hash, keine lesbare Adresse.

Was bedeutet Stufe 2 genau?

Stufe 2 heisst: In mindestens einem Leck, in dem Ihre Adresse vorkommt, gehörten Passwörter zu den betroffenen Datenarten.

Es heisst nicht, dass wir Ihr Passwort kennen oder wissen, in welcher Form es gespeichert war. Diese Angabe ist in den öffentlichen Beständen schlicht nicht enthalten. Wechseln Sie das betroffene Passwort und alle gleichlautenden, unabhängig davon.

Ich habe keine Funde. Bin ich sicher?

Sie sind in den ausgewerteten Beständen nicht enthalten – das ist der Stand von heute und keine Garantie. Lecks werden laufend bekannt, oft erst Jahre nach dem Einbruch, und nicht jeder Einbruch wird je öffentlich.

Genau dafür gibt es die Überwachung: Sie prüfen einmal selbst, danach meldet sich der Dienst, wenn sich etwas ändert.

Was mache ich nach einem Fund zuerst?

Ändern Sie das Passwort des betroffenen Dienstes, und ändern Sie es überall dort ebenfalls, wo Sie dasselbe Passwort verwendet haben. Mehrfach verwendete Passwörter sind der eigentliche Schaden eines Lecks.

Aktivieren Sie danach, wo möglich, eine Zwei-Faktor-Anmeldung. Sie schützt ein Konto auch dann, wenn das Passwort bekannt ist.

Was leistet das Abonnement?

Es überwacht Ihre Adressen weiter, nachdem Sie einmal geprüft haben. Taucht eine davon in einem neu bekannt gewordenen Leck auf, erhalten Sie eine SMS – nicht eine weitere E-Mail, die in einem Postfach untergeht, das womöglich gerade selbst betroffen ist.

Je nach Paket kommen eine Cyberversicherung und ein Passwortmanager dazu. Die Pakete beginnen bei CHF 4.90 pro Monat.

Warum eine SMS und nicht eine E-Mail?

Weil die überwachte Adresse selbst der Gegenstand des Alarms ist. Wenn ein Postfach kompromittiert wurde, ist es der falsche Kanal für die Nachricht, dass es kompromittiert wurde.

Kann ich mein Passwort prüfen lassen?

Ja, und die Prüfung findet vollständig in Ihrem Browser statt. Übermittelt werden nur die ersten fünf Zeichen eines Prüfwerts, der für viele tausend mögliche Passwörter gleich aussieht; der Abgleich erfolgt danach lokal auf Ihrem Gerät.

Ihr Passwort verlässt Ihr Gerät nicht, wird nirgends gespeichert und wird nie angezeigt – weder ganz noch in Teilen.

Ist der Dienst schweizerisch?

Die Anwendung und ihre Datenbank laufen auf Schweizer Infrastruktur, betrieben von einer Schweizer Gesellschaft. Die Datenbestände zu Datenlecks stammen von internationalen Quellen; das lässt sich nicht anders lösen, weil Lecks international sind.

Kann ich jederzeit kündigen?

Ja. Das Abonnement läuft monatlich und kann auf das Ende der laufenden Abrechnungsperiode gekündigt werden.

Keine Antwort gefunden? Die Datenschutzerklärung beschreibt die Datenbearbeitung im Detail.